
Der Filmblick.
Und wie er in Organisationen wirkt.
Über zwanzig Jahre habe ich Filme produziert und in verschiedenen Rollen begleitet. Dokumentarfilme, Fernsehproduktionen, Kino, Werbung.
Was ich dabei gelernt habe, hat wenig mit Kamera und Schnitt zu tun. Es hat mit dem zu tun, was zwischen Menschen passiert, wenn ein Projekt unter Druck gerät. Wenn Rollen unklar werden. Wenn jemand eine Entscheidung treffen müsste, aber wartet. Wenn alle wissen, dass etwas nicht stimmt, aber niemand es ausspricht.
Ein Set ist ein soziales System unter extremen Bedingungen. Jeden Tag.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass mich genau das interessiert. Nicht das Endprodukt. Sondern der Moment davor. Was passiert, wenn ein Plan auf Wirklichkeit trifft?
Ich habe meine systemische Ausbildung am Institut für Systemische Professionalität in Wiesloch gemacht. Nicht weil ich Coach werden wollte. Sondern weil ich verstehen wollte, was ich auf Sets intuitiv schon immer beobachtet hatte.
Die Sprache dafür gefunden habe ich dort. Das Handwerkszeug. Den Rahmen.
Den Blick hatte ich schon.
Ich arbeite mit Führungskräften und Teams, wenn Entscheidungen getroffen wurden, aber noch nicht wirklich angekommen sind. Wenn eine neue Strategie auf dem Papier steht, aber im Alltag noch nichts anders ist. Wenn eine Reorganisation beschlossen wurde, aber Rollen, Erwartungen und Verantwortung noch ungeklärt geblieben sind.
Ich helfe, den Abstand zwischen dem, was sein soll, und dem, was wirklich ist, sichtbar zu machen. Zu überbrücken.
Das tue ich nicht mit Toolboxen oder Methodensammlungen. Sondern mit Fragen, die weiterhelfen. Mit dem Blick für das, was im Raum ist, aber noch nicht ausgesprochen wurde. Und mit der Erfahrung aus vielen Jahren, in denen ich gelernt habe, dass komplexe Situationen selten ein Kommunikationsproblem sind. Meistens ist es ein Klärungsproblem.
Ich arbeite auf Augenhöhe. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht immer.
Es bedeutet für mich: Ich bringe meinen eigenen Blick mit. Ich sage, was ich sehe. Auch wenn es unbequem ist. Ich bin nicht hier, um zu bestätigen, was schon gedacht wird. Sondern um sichtbar zu machen, was noch nicht gesehen wurde.
Und ich glaube, dass Führungsteams und Organisationen meistens mehr wissen, als sie denken. Oft brauchen sie keinen Experten, der Antworten liefert. Sondern jemanden, der hilft, die richtigen Fragen zu stellen.
Ich lebe in Freiburg und arbeite in Deutschland. Ich denke in Bildern und Szenen. Ich lese lieber Sachbücher als Managementliteratur. Und ich glaube, dass ein gutes Gespräch manchmal mehr verändert als ein langer Prozess.
Systemische Beratung trifft Filmdramaturgie. Nicht als Gimmick. Als Haltung.
Wenn Du wissen möchten, wie ich arbeite, oder ob das zu Deiner Situation passt:
Und was ist mit Film?
Auch wenn meine Beratung und das Coaching heute den Großteil meiner beruflichen Tätigkeit ausmachen, bin ich weiterhin in der Filmbranche unterwegs.
Als Green Consultant für Film und Fernsehen unterstütze ich Filmprojekte in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen und erstelle den CO2 Fußabdruck des jeweiligen Projekts. Und gemeinsam mit Partnern vor Ort setze ich auch weiterhin Filmprojekte um.
Weiterführende Infos zu meinem Dokumentarfilm „Platzen“ sowie einen Link zum Film findest Du hier.